Krankheiten

Behandelbare Krankheiten

Wir führen Ihnen in unserer Rubrik „behandelbare Krankheiten“ einige von uns schon erfolgreich therapierte Klienten und Krankheiten auf. Es gibt selten Gegenindikationen für eine Delphintherapie. Deshalb fragen Sie uns gerne bei Ihrem speziellen Befund.

Mit Ihrer Anfrage  auf eine Teilnahme an unserer delphingestützten Therapie im Therapiezentrum  Antalya/Türkei, erhalten Sie einen Fragebogen, den Sie uns ausgefüllt zurücksenden. Gemeinsam mit Ihren aktuellen ärztlichen Befunden und einer ärztlichen Unbedanklichkeitsbescheinigung, ist dies für uns die Entscheidungsgrundlage, zur  Eignung an der Teilnahme unserer Delphintherapie.

Unser Therapeutenteam, was bei Bedarf auf Unterstützung einiger Ärzte in Deutschland zurück greift, prüft jeden Antrag und hält ggf. Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.

Haben Sie weitere Fragen? Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf !

Autismus

Autismus ist eine schwere Entwicklungsstörung des Gehirns. Es wird angenommen, dass die Ursache ein genetischer Schaden auf den Chromosomen sieben und fünfzehn sein könnte. Allerdings können auch Komplikationen bei der Geburt der Auslöser sein.

Etwa ein Kind auf 2000 Geburten kommt mit dieser Störung zur Welt. Knaben sind dabei vier- bis fünfmal häufiger betroffen als Mädchen. Die Hälfte der Autisten ist stumm. Es gibt jedoch ganz unterschiedliche Arten von Autismus. In der Regel leiden Autisten an Beziehungs- und Kommunikationsstörungen. Sie reagieren extrem stark auf kleinste Umweltveränderungen und bestehen auf eine bestimmte Ordnung. Sie wiederholen immer die gleichen Verhaltensweisen und entwickeln Stereotypien. Oft haben sie Probleme beim Essen und Schlafen und neigen auch zur Selbstzerstörung und kennen wenige Gefahren, neigen jedoch zu einer Über- oder Unterempfindlichkeit einzelner Sinnesbereiche. Ihre Intelligenz reicht von geistiger Behinderung bis zu normaler Intelligenz. Sie zeigen oft erstaunliche Teilleistungen in den Bereichen Mathematik, Technik und Musik.

Erfahrungsbericht einer Mutter von der Delphintherapie:

Ich bin Mama von autistischen Zwillingen. Meine beiden Töchter sind in der 32. SSW zur Welt gekommen. Als Folge haben sie viele gesundheitliche Probleme und Entwicklungsverzögerungen. Als sie 2,5 Jahre alt waren, wurde bei ihnen Störungen aus dem autistischen Spektrum festgestellt. Mittlerweile sind sie schon 11 Jahre alt.

Beide Mädchen entwickeln sich in ihrem eigenem Tempo und haben verschiedene Schwächen und Stärken. Die „ältere“ von beiden ist stärker vom Autismus betroffen. Sie ist nicht verbal, sie kann noch immer nicht kauen und feste Nahrung aufnehmen. Sie ist nicht in der Lage, sich selbst zu bedienen und braucht ständige Unterstützung beim An- und Ausziehen, Körperpflege, Essen etc.

Die beiden Mädchen haben auffällige Entwicklungsstörungen und Schwierigkeiten bei der Kommunikation, in emotionalen und sozialen Fertigkeiten, wie Selbstvertrauen, Krankheitsbewältigung, Eigeninitiative, Interaktionsfähigkeiten. Aufmerksamkeit, Konzentration und Ausdauer gehören auch nicht zu ihren Stärken.

Bereits seit 7 Jahren machen meine Zwillinge einmal jährlich Delphintherapie in Antalya. Inzwischen sind die Delphine ihre besten Freunde und Lieblingstiere geworden. Sie sehen diese Therapie nicht als eine „harte Arbeit“, sondern als ein spannendes Abenteuer, ein interessantes Spiel, das jedes Jahr anders verläuft und nie fad wird.

Ich bin immer mit der Therapie zufrieden und beobachte deren Wirkung bis zu einem halben Jahr lang, obwohl der Therapieeffekt nie der gleiche ist. Zusammenfassend kann ich sagen: Delphintherapie hat in diesen Jahren die Persönlichkeit und das Selbstvertrauen von meinen Töchtern gestärkt, die Sprachentwicklung deutlich gefördert, die allgemeine Konzentrations- und Ausdauerfähigkeit verbessert. Sie schaffen es besser eigene Bedürfnisse zu deuten und den eigenen Körper wahrzunehmen. Im sozial-kommunikativem, sowie emotionalem Bereich kann ich auch bedeutende Fortschritte sehen: sie werden offener und zugänglicher, können leichter und schneller Kontakt zu Anderen aufbauen.

Darüber hinaus ist die Zeit, die wir mit Delphinen verbringen, immer sehr positiv und herzlich und mit viel Freude, Humor und Enthusiasmus geladen. Man kann sie auch leicht mit einem sonnigen Urlaub am Meer verknüpfen.

Selbstverständlich ist Delphintherapie nicht die einzige Therapiemethode, die wir bis heute ausprobiert und genützt haben. Die Delphintherapie leistet aber einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Entwicklung meiner Töchter in vielen Bereichen und verschiedenen Lebenssituationen.

Burnout

Das Burnout- Syndrom ist ein Oberbegriff für Typen persönlicher Krisen, die mit eher unauffälligen Frühsymptomen beginnen und mit völliger Arbeitsunfähigkeit oder sogar Suizid enden können.

Burnout geht mit emotionaler Erschöpfung und dem Gefühl von Überforderung sowie reduzierter Leistungszufriedenheit einher. Die Symptomatik wird allerdings uneinheitlich beschrieben und überlappt mit diversen anderen Störungsbildern z.B. Depression. Als Ursachen für Burnout wird häufig Stress rekurriert, wobei sowohl exogene Faktoren der (Arbeits-)Umwelt, als auch persönliche Dispositionen wie Perfektionismus oder die Unfähigkeit zur Abgrenzung diskutiert werden. Burnout kann auch mit Depersonalisation infolge einer Diskrepanz zwischen eigener Erwartung und Realität einhergehen und Endzustand eines Prozesses von idealistischer Begeisterung über Desillusionierung, Frustration und Apathie sein.

Erfahrungen eines Klienten mit der Delphintherapie:

Die Delphine gaben mir mit ihrer Ruhe, Wärme und verspielten Art sofort ein Gefühl von Entspannung und Entschleunigung, die ich lange nicht mehr kannte. Ich sank sehr tief in Gefühle und in mich selbst ein und gleichzeitig spürte ich immer mehr Kraft und Freude zurückkommen. Durch die Anschlusstherapien bekam ich ein großes Verständnis für meine Situation und konnte mir die Frage nach dem Warum beantworten. Es hatte alles mit meiner Persönlichkeit zu tun, die ich jetzt neu anpacken darf, verändern will. Mein Leben hat wieder Fahrt aufgenommen, zwar in andere Richtungen, aber sehr genial und sinnvoll. Als ich nach Hause kam war ich ein neuer Mensch. In den ersten Monaten danach gab es viel zu verändern, was nicht immer einfach war, aber ich hatte viel Freude und jede Menge Energie dafür. Heute kann ich sagen, die Delphintherapie hat mein Leben verändert, so so positiv.

Multiple Sklerose

Die multiple Sklerose (MS) oder Encephalomyelitis disseminata (ED) ist eine chronisch-entzündliche, neurologische Erkrankung mit unterschiedlichen Verlaufsformen. Bei ihr werden die Markscheiden angegriffen, welche die elektrisch isolierende äußere Schicht der Nervenfasern im Zentralnervensystem (ZNS) bilden.

Die genauen Ursachen dieser Entmarkungserkrankung sind trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt. Bei der multiplen Sklerose entstehen in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark verstreut viele (multiple) entzündliche Entmarkungsherde, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden. Da die Entmarkungsherde im gesamten ZNS auftreten können, kann die multiple Sklerose fast jedes neurologische Symptom verursachen.

Die MS ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei jungen Erwachsenen und von erheblicher sozialmedizinischer Bedeutung. Die Krankheit ist nicht heilbar, jedoch kann der Verlauf durch verschiedene Maßnahmen oft günstig beeinflusst werden. Entgegen der landläufigen Meinung führt die multiple Sklerose nicht zwangsläufig zu schweren Behinderungen. Auch viele Jahre nach Beginn der Erkrankung bleibt die Mehrzahl der Patienten noch gehfähig.

Erfahrungen einer Klientin mit der Delphintherapie:

Ich habe seit 2012 Multiple Sklerose. Ich hatte viele Höhen und Tiefen und saß bereits 9 Mal im Rollstuhl, aber mein eiserner Wille, meine Übungen und meine Suche nach alternativen Heilmethoden haben mich immer wieder raus geholt. Tabletten hab ich nur in den schlimmsten Stunden genommen.

2017 veränderte sich aber mein Leben, denn ich fuhr das erste Mal zur Delphintherapie. Es war sehr schön, aber auch super anstrengend für mich, denn es kam alles hoch. Alles was ich in mich rein gefressen habe, mich krank machte, kam hoch und musste verarbeitet werden. Als ich nach Hause kam, ging es mir zunächst richtig gut. Ich war „leichter“ und auch körperlich ging es aufwärts. Ich konnte wieder hüpfen und meine linke Hand kam ein wenig zurück. Durch viel Unvorsichtigkeit von mir, körperlich wie psychisch, denn ich hätte ja Bäume ausreißen können, kam im Januar 2018 ein Rückfall und ich saß wieder im Rollstuhl. Querschnittlähmung bei MS. Auch diesen Kampf gewann ich und konnte wenige Wochen später wieder laufen, aber so wirklich gut ging es mir nicht.

Im Sommer fuhr ich dann nochmal zur Delphintherapie. Diesmal war alles anders, denn ich merkte wie die Delphine da ansetzten, wo ich letztes Jahr aufhörte. Ich hatte also einiges schon verarbeitet. Psychisch kamen daher eher aktuelle Dinge zur Klärung und ansonsten wurde ich körperlich richtig gefordert, was wir z.B. mit Galileo unterstützten. Als ich zu Hause war kam Schlag auf Schlag eine Veränderung nach der anderen. Ich merkte wie sich sämtliche Lähmungen auflösten und keine Spastiken mehr kamen. Heute kann ich wieder Rad fahren, gehe klettern und führe ein neues und tolles Leben. In Kürze wird nochmal ein Komplettcheck der Multiplen Sklerose gemacht, aber bisherige MRT´s ergaben keinen Befund mehr. Ich bin also guter Dinge. Die Delphintherapie hat mein Leben verändert, aber ich WOLLTE es auch und hab alles dafür getan. Ich bleib dran und fahre nächstes Jahr wieder!

Cerebralparese

Zu den Zerebrallähmungen gehört eine Reihe von Bewegungsstörungen aufgrund von Hirnschäden, die während oder kurz nach der Geburt auftreten. Es handelt sich nicht um eine spezifische Krankheit, sondern es ist ein allgemeiner Begriff für Störungen die Einfluss auf Bewegung und Körperhaltung haben. Auslöser können sein, Infektionen der Mutter (z.B. Röteln), Strahlenschäden, Sauerstoffmangel, Blutvergiftungen, Verletzungen, Hirninfektionen.

Es werden vier Hauptformen unterschieden: Spastische Lähmungen, Athetose, Ataxie und Mischformen. Die spastische Lähmung ist mit 70 Prozent, die am häufigsten auftretende Zerebrallähmung. Dabei kommt es zu Versteifungen und Lähmungen der Muskeln. Die Athetose ist mit 20 Prozent, die am zweithäufigsten auftretende Zerebrallähmung. Sie ist durch unwillkürliche, ruckartige Bewegungen gekennzeichnet. Je nach Lokalisation des Hirnschadens können die Auswirkungen schwächer oder stärker sein. Es kann auch Epilepsie, Sehstörungen und Hörbehinderungen hinzukommen. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt auf der Erhaltung der Selbständigkeit. Je nach Art der Behinderung werden auch orthopädisch- chirurgische Eingriffe vorgenommen.

… Ein Erfahrungsbericht der Delphintherapie folgt !

Down Syndrom

Das Down- Syndrom ist ein angeborener Gendefekt. Auf 700 Geburten kommt etwa ein Kind mit dem Down-Syndrom zur Welt. Die Ursachen für die Entstehung des Down-Syndroms sind auch heute noch weitgehend unbekannt. Es wird angenommen, dass es durch einen spontanen Fehler bei der Zellteilung, während der Bildung der Ei- oder Samenzellen, oder bei der ersten Teilung der befruchteten Eizelle entsteht.

Das auffälligste Merkmal der Menschen mit Down-Syndrom ist ihr Aussehen. Sie haben einen kleinen, runden Kopf und eine Hautfalte an den inneren Augenwinkeln. In der Hand ist die sog. “Affenfurche” auffällig. Die Entwicklungsschritte wie Sitzen, Sprechen und Krabbeln erreichen sie etwas später als normal. Sie leiden oft an Störungen der Sprachentwicklung. Meistens zeigen sie jedoch ein normales Verhalten und haben ein sensibles Einfühlungsvermögen. Der Intelligenzquotient liegt allerdings meist sehr tief. Sie erreichen das geistige Alter eines Achtjährigen. Sie haben eine hohe Anfälligkeit für Leukämie, Herzfehler, Magen- und Darmprobleme und Sehbeeinträchtigungen. Eine Heilung ist nicht möglich. Nur die Begleiterkrankungen wie Fehlfunktionen und Herzfehler, können behandelt werden. Zu den Therapiemöglichkeiten gehören Physiotherapie, um die motorischen Fähigkeiten zu verbessern, und die Sprachförderung.

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Trauer

Unter Trauer sind die psychischen Reaktionen zu verstehen, die nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen durch dessen Tod auftreten können. Trauer ist keine Krankheit, sondern eine lebenswichtige Reaktion. Sie gehört zum Leben und zur Abschiednahme. Trauer ist bereits ein Teil der Verarbeitung eines Verlusts. Sie wird von jedem individuell erlebt. Der Trauer muss Raum und Zeit gegeben werden. Sie sollte nicht verdrängt werden, denn es ist eine unter Ärzten und Psychologen anerkannte Tatsache, dass unverarbeitete Trauer zu Krankheiten und seelischen Schäden führen kann.

Zu den mit der Trauer verbundenen Gefühlen gehören Verlassenheit, Einsamkeit, Hilflosigkeit, Beklemmung, Wut, Angst, Zorn und manchmal auch Erleichterung. Trauer kann sich jedoch auch körperlich auswirken, und zwar in Müdigkeit, Überempfindlichkeit gegen Lärm, Muskelschwäche, Magenschmerzen, Atemnot und Schüttelfrost. Zur Trauer gehören Tränen. Tränen sind der Beginn des Trostes, sie machen uns frei zu neuem Handeln.

In dem Prozess der Trauerbewältigung können wir 4 Stufen erkennen. Ablehnen, aufbrechen, suchen und neu finden sind die Abschnitte, die jeder anders durchlebt. Dabei können verschiedene Hilfen und Begleitungen helfen, um in eine neue Selbstdefinition zu kommen.

Erfahrungsbericht einer Klientin mit der Delphintherapie:

ADHS

Die Störung wurde früher als reines Verhaltensproblem gesehen, während sie heute zunehmend als komplexe Entwicklungsverzögerung des Selbstmanagement-Systems im Gehirn verstanden wird. ADHS kann dabei auch als ein Extremverhalten aufgefasst werden, das einen fließenden Übergang zur Normalität zeigt.

Die weltweite Häufigkeit der ADHS unter Kindern und Jugendlichen wird mit etwa 5,3 % beziffert. Sie gilt heute als häufigste psychiatrische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Jungen werden merklich häufiger diagnostiziert als Mädchen. Verlaufsstudien haben gezeigt, dass bei 40 bis 80 % der diagnostizierten Kinder die Störung auch in der Adoleszenz fortbesteht. Im Erwachsenenalter schließlich ist mindestens in einem Drittel der Fälle noch eine einschränkende ADHS-Symptomatik nachweisbar.

ADHS hat als neurobiologische Störung weitgehend genetische Ursachen. Im Einzelfall kann sie jedoch sehr unterschiedliche Folgen haben, da der individuelle Verlauf auch von Umweltfaktoren beeinflusst wird. Meist stehen Betroffene und ihre Angehörigen unter erheblichem Druck. Versagen in Schule oder Beruf, die Entwicklung von weiteren psychischen Störungen und Drogenkonsum wurden oft beobachtet. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad, den jeweiligen Symptomen und dem Alter des Betroffenen.

… Ein Erfahrungsbericht der Delphintherapie folgt !